Wandel tut guut

Hej, ich bin Anika. Ich arbeite selbstständig in den Bereichen Projektmanagement, Konzeption und Text und bewege mich dabei rund um den Nachhaltigkeitsbegriff.

Eigentlich bin ich gelernte Ingenieurin für Bekleidungstechnik und habe einige Jahre an Berufserfahrung und leider auch Ballast aus der Bekleidungsindustrie auf dem Buckel. Weil ich privat aber schon lange für einen nachhaltigen Lebensstil brenne, war auch ein beruflicher Ausstieg aus diesem mir als eher feindlich bekannten Milieu dringend nötig. 

Ein kurzer Ausflug in die Ernährungskommunikation wirkte zunächst vielversprechend, schließlich liebe ich Essen und die Realistin in mir interessierte sich schon immer für den wissenschaftlichen Hintergrund der Dinge, die ich liebe – auch, um die Liebe an sich zu begreifen. Letztlich war diese Begegnung dann doch nicht meinen Geist zufriedenstellend, obwohl vermutlich kaum etwas so genau erforscht ist, wie das menschliche Verdauungssystem. Doch auch im Ernährungssektor ist bei den offiziellen respektive staatlichen Instituten der momentane Status Quo leider oft einer, der nur schwarz-weiß denkt und von wirtschaftlichen Interessen gelenkt zu sein scheint.

Ich finde, so wie Bio normal sein sollte, sollten auch alternative Ernährungsformen und Lebensstile aus der Exoten-Ecke rausgeholt und zur Normalität werden – solange sie keine Nachteile für die Gesundheit, den Menschen allgemein und die Umwelt im Ganzen bringen, sondern eben ganz das Gegenteil. Ich möchte Dinge zum Positiven verändern und Gutes zum Standard erklären – aus meiner Erfahrung heraus geht das am besten auf eigene Faust, aber mit den richtigen Leuten an der Hand. Deshalb habe ich mich frei und selbstständig gemacht und unterstütze und initiiere nun seit einem Jahr verschiedene Unternehmungen im sozialen und nachhaltigen Bereich.

Und nun eben auch mit guut. Auch da möchte ich aufklären, anregen, Anika sein. Generell bin und mache ich vieles, bei guut im Speziellen bin ich in den Bereichen Organisation, Konzeption, Recherche und Text aktiv. Ich mache eben das, was mir gefällt und was mich glücklich macht – ein gutes Gefühl, ganz ohne schwere Schultern. 

 

Beitragsbild: Aaron Deppe